
Gasmeldeanlagen - Unsichtbares erfassen
Elektrische Gasmelder können Gefahren verhindern, noch bevor sie entstehen.
Wenn Gase wie Methan, Erdgas, Propan und Butan aus Leitungen, Tanks oder Flaschenbehältern austreten und sich mit Sauerstoff vermischen, entsteht ein leicht entzündbares Gasgemisch, das bereits durch den kleinsten Funken explodieren kann. Es ist daher wichtig, Gasaustritt zu bemerken, noch bevor ein explosionsfähiges Mischungsverhältnis erreicht ist.
Elektronische Gasmelder, die ähnlich wie Rauchmelder in den gefährdeten Bereichen montiert werden, schlagen rechtzeitig vor Erreichen des Explosionsgrades Alarm. Der Sensor ist in einem flachen Kunststoffgehäuse untergebracht, das man unauffällig platzieren kann. Die Empfindlichkeit dieser Geräte ist so eingestellt, dass sie bereits bei 25% der unteren Explosionsgrenze auslösen. Wie bei den Rauchmelder können über ein Systemrelais auch externe Signalquellen, Warnleuchten u.ä. angeschlossen werden.